

Die Hundeführerinnen und Hundeführer der Rettungshundestaffel SÜW / Rheinland Pfalz VII waren wie in den Vorjahren eine Woche lang bei einer Aus- und Weiterbildungsveranstaltung bei den Kollegen des österreichischen Katastrophenschutzes in den Bergen oberhalb von St. Michael. Der Lehrgang, der vom österreichischen Katastrophenhilfsdienst (ÖKD) ausgerichtet wurde, soll Hundeführer mit Ihren Hunden auf die Arbeit in Lawinengebieten vorbereiten.
Was
bringt einem Rettungshund aus Süddeutschland nun eine Ausbildung zum
Lawinenhund? Der auszubildende Lawinen- oder Rettungshund hat bei der Arbeit im
geruchsneutralen Material Schnee den Vorteil, dass er sich einzig und allein
auf die im Schnee aufsteigende menschliche Witterung konzentrieren kann und
nicht wie bei uns in Wald- und Wiesengebieten von Wildspuren oder ähnlichem
abgelenkt wird.
Die
Ausbildung im Hochgebirge wird sehr realistisch dargestellt. Für die bereits
erfahrenen Hunde aus Österreich, Belgien, Holland der Schweiz und aus der
Bundesrepublik wird ein wie ein Lawinenfeld aussehendes Hanggelände präpariert.
In diesem werden dann tatsächlich Personen bis zu zwei und drei Meter tief im Schnee ( Schneehöhle)
vergraben. Die Übungsopfer stehen per Funk mit den Suchmannschaften in
Verbindung, so dass man jederzeit weiß, ob es den Personen, die sich zu den
Übungen in den Schneehöhlen befinden, auch noch gut geht.
Der
Hund sucht von seinem Herrn völlig frei das Hanggelände ab und zeigt durch
heftiges Graben und Bellen die gefundene Person an, die dann mit Hilfe von
Schaufeln von Hund und Führer, als auch von herbeigeholten Helfern ausgegraben
wird.
In
diesem Jahr waren acht Hundeführer der Rettungshundestaffel SÜW mit Ihren
Hunden in Ausbildung, von denen alle zur Prüfung gemeldeten diese auch
bestanden.
Eines
sollte noch erwähnt werden. Diese Ausbildungswoche wurde von den Hundeführern
aus eigener Tasche bezahlt und jeder einzelne hat zu diesem Zweck eine Woche
Urlaub genommen.
Es
war zum Teil eine sehr anstrengende Zeit aber es hat sich gelohnt!!